Sonntag, 29. Januar 2012

Tipp: Kindle Bücher kostenlos

Seit ich den Kindle habe, stöbere ich in regelmäßigen Abständen nach kostenlosen Büchern. Hier ein paar Tipps, wie man diese auf recht einfache Art finden kann:

Entweder ihr schaut auf dieser Seite im Kindle Forum nach: Aktuell kostenlose deutsche Kindlebücher. Hier tauschen sich Amazon Kunden täglich über die kostenfreien Bücher aus. Dabei muss man natürlich darauf achten, dass einige Bücher nach dem Posting bereits wieder im Preis gestiegen sein können, daher auf jeden Fall vor dem Herunterladen noch einmal auf den Preis schauen. Zwischenzeitlich wird sich auf dieser Seite auch immer mal gestritten über Sinn und Unsinn der kostenlosen E-Books, aber das kann man ja auch überlesen ;-)

Die andere Alternative ist die eigene Suche, indem die Sucheinstellungen bei Amazon geschickt eingestellt werden:
1. KindleShop öffnen
2. "Alle deutschen E-Books" auswählen (ist auf der linken Seite ganz unten in den Kategorien)
3. Sortieren nach: Preis aufsteigend (die Dropdown-Liste oben rechts über den Suchergebnissen)
4. Bei "Neuheiten" (links im Menü) z. B. "letzte 30 Tage" auswählen

Am Kindle selbst suche ich alle paar Tage auch mal nach kostenlosen Büchern, indem ich im Kindle-Shop die Bestsellerliste anklicke und dort auf die "Top 100 gratis" wechsle (oben rechts). Dann klicke ich die Rangliste einfach durch, ob etwas Neues drin ist.

Natürlich findet man auf allen diesen Wegen auch viel Mumpitz, aber das eine oder andere Highlight ist immer mal dabei.

Samstag, 28. Januar 2012

Rezension "Der Kindersammler" von Sabine Thiesler


 Sabine Thiesler
Der Kindersammler

Taschenbuch
526 Seiten
Erscheinungsjahr: 2006
Heyner Verlag
ISBN 978-3-453-02454-0
9,99 €


Der Weg zu mir: Sabine Thiesler steht auf der Liste meiner bevorzugten Autoren, seit ich ihr Buch „Der Menschensammler“ gelesen habe. Nach und nach möchte ich auf jeden Fall mehr von ihr lesen, und so habe ich mir „Der Kindersammler“ aus der Bücherei ausgeliehen.

Der erste Satz: „Er war nicht auf der Jagd und hatte nicht vor, sich an diesem nebligen und ungewöhnlich kalten Novembertag sein nächstes Opfer zu suchen.“

Das Äußere:  Heyne-Taschenbücher erweisen sich meistens als recht haltbar, und so sieht man auch hier keine Knicke im Buchrücken, obwohl das bei vielen Büchern mit über 500 Seiten der Fall ist. Das Titelbild zeigt eine verwaiste Schaukel, die an einem Baum hängt, und deutet so schon dezent den Inhalt an: dass ein Kind verloren geht. 

Das Innere: Kurz vor dem Ende ihrer Urlaubsreise nach Italien verschwindet Annas und Haralds gemeinsamer Sohn Felix während des Spielens am Bach. Beide setzen alle Hebel in Bewegung, um ihr Kind wieder zu finden, aber der Junge bleibt spurlos verschwunden. Erst Jahre später reist Anne noch einmal nach Siena um sich erneut auf die Suche zu begeben – ohne zu ahnen, dass sie sich selbst damit in große Gefahr bringt.

Das Wesentliche:  Das Buch ist recht ungewöhnlich konstruiert, denn im Gegensatz zu vielen anderen Thrillern lernt man den Täter als erstes kennen – wie der erste Satz oben schon andeutet. Man erfährt sogar seinen Namen – Alfred – denn mit diesem ist das erste Kapitel übertitelt. Dies mag zwar etwas seltsam erscheinen, ermöglicht aber auch, direkt die Motive und Hintergründe des Kindersammlers darzustellen.
Anna, die Mutter des verschwundenen Felix, lernt man deswegen erst nach etwa 180 Seiten kennen. In der Retrospektive erfährt man von ihrem Schicksal und fühlt mit ihr, denn ihre Verzweiflung ist so echt dargestellt, dass ihre Angst förmlich spürbar wird. 

Der kleine Felix ist nicht das erste Missbrauchsopfer des Mannes – obwohl die Kinder mit jeweils einigen Jahren Abstand in verschiedenen Orten in Deutschland verschwinden, erkennt die Polizei recht bald die Zusammenhänge und erstellt ein entsprechendes Täterprofil. 

Alfred ist ein seltsamer Mann, der komischerweise trotz seiner Neigungen auch mit Frauen zusammen und sogar einmal verheiratet ist. Hier mag man gar nicht mit ansehen (bzw. lesen), wenn sie sich auf ihn einlassen. Manchmal beschreibt Sabine Thiesler den Täter aber auch so „normal“, dass man fast vergisst, was für ein Monster er ist. Vom Gefühl her reagiert man da als Leser sehr zwiespältig, aber genau das ist es, was die Autorin bezwecken will. Sie will deutlich machen, dass Alfred fast als ein ganz gewöhnlicher Mann durchgehen könnte, den man so auch auf der Straße treffen könnte. Und das wiederum ist zum einen beängstigend, macht aber zum anderen auch die Faszination des Thrillers aus. 

Das Fazit: Glücklicherweise ist das Buch nicht so reißerisch geschrieben wie manche andere Thriller, und so hören die Schilderungen der Entführungen für meinen Geschmack glücklicherweise früh genug auf. Sabine Thiesler nutzt auf subtile Art und Weise die Empfindungen der Leser, um sie durch ihr Buch zu führen. Für Thrillerfans auf jeden Fall mit vier von fünf Leselöwen eine echte Empfehlung!

Die Bewertung: 

Dienstag, 24. Januar 2012

Rezension "Zeitenzauber" von Eva Völler




Zeitenzauber 
Eva Völler
Gebundenes Buch
332 Seiten
Erscheinungsdatum: 2011
Baumhaus Verlag
ISBN 9783833900266
14,99 €

 

 
Der Weg zu mir: Dieses Buch ist durch eine Leserunde bei LovelyBooks zu mir gelangt, an der auch die Autorin teilgenommen hat. Beworben habe ich mich dafür, weil ich ein Fan von Zeitreisen und Fantasy bin. Diese Kombination in einem Jugendbuch, ein Genre, das ich erst seit einem Jahr lese, hat mir gut gefallen. Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag für das Leseexemplar und vielen Dank an Eva Völler und LovelyBooks für die schöne Leserunde.

Der erste Satz: „Zuerst das Wichtigste: Mein Name ist Anna.“

Das Äußere:  Das gebundene Buch ist eine schön gemachte Ausgabe. Durch die Illustrationen von Tina Dreher sind viele hübsche Kleinigkeiten zum Thema Venedig im Buch zu sehen (Gondeln, Paläste, Masken). Der Prolog führt auf schöne Weise ins Buch ein, denn es handelt sich um einen Brief (von Anna, der Hauptprotagonistin), der in Schreibschrift-Anmutung gedruckt wurde und viele kleine Tintenkleckse aufweist. Das Cover ist mit einem Mädchen in einer roten Gondel vor einem Vollmond ebenfalls sehr süß gemacht.

Das Innere: Die 17-jährige Anna begleitet ihre Eltern zu einer Dienstreise nach Venedig. Während einer Bootsparade gibt es ein kleines Gerangel rund um eine Bootsfahrt mit einer roten Gondel. Dabei rutscht sie aus und fällt ins Wasser. Als sie wieder erwacht, befindet sich Anna jedoch nicht mehr in der Gegenwart, sondern im Venedig des Jahres 1499. Hier findet Anna neue Freunde – wie zum Beispiel Clarissa, die ebenfalls aus der Zukunft kommt – aber auch Feinde. Zu diesen gehören die fiesen Malapiero-Brüder, die es darauf abgesehen haben, die Zukunft zu ändern, und dabei auch nicht vor einem Attentat zurückschrecken. Hier kommt es ganz auf Anna an, denn wie ihr prophezeit wird, muss sie erst eine besondere Aufgabe lösen, bevor sie zurück in die Zukunft gelangen kann. Glücklicherweise kann Anna dabei auf die Hilfe des gutaussehenden Sebastiano zählen.

Das Wesentliche:  Eva Völler hat in ihrem Roman „Zeitenzauber“ ein Story mit viel Potenzial umgesetzt – und dieses Potenzial auch hervorragend genutzt. Denn es handelt sich natürlich nicht nur um einen einfachen Zeitsprung, der Anna in die Vergangenheit schleudert. Vielmehr stellt sich schnell heraus, dass nahezu eine ganze Organisation in die Zeitreisen involviert ist, um Verschwörungen in der Vergangenheit zu verhindern, die ein Zeitparadoxon – also die Entstehung von ganz anderen Zeitlinien – verursachen könnten. In dieser aufregenden Vergangenheit muss Anna ihren Platz finden, was ihr auch nach kurzer Zeit recht glaubhaft gelingt. 

Zu Beginn des Romans ist Anna noch eine „typische“ 17-jährige,  die sich mehr für Ihre Online-Kontakte und ihren iPod als für ihre Umgebung interessiert. Sie erscheint zu Beginn des Buches nahezu naiv. Dies wandelt sich jedoch sobald Anna in die Vergangenheit gelangt. Sie trägt die veränderten Lebensumstände nach dem Zeitsprung mit überraschend großer Fassung. Ihre Charakterstärke zeigt sich besonders, als sie im Venedig des ausgehenden 15. Jahrhunderts verschiedene Prüfungen bestehen muss, die sie unerschrocken angeht. Glaubhaft vermittelt Eva Völler die Motive und Handlungsweisen des Mädchens.

Wieso die Malapiero-Brüder allerdings so versessen darauf sind, die Vergangenheit zu ändern, bleibt mit etwas zu sehr im Dunkeln – hier hätte ich mir etwas mehr Hintergrundinformationen gewünscht.
Schön gemacht sind die Dialoge in der Vergangenheit. Natürlich dürfen die Zeitreisenden ihr Wissen aus der Zukunft nicht ausplaudern. Damit das nicht passiert, sorgt eine sogenannte „Sperre“ dafür, dass moderne Wörter automatisch in zeitgemäße Sprache umgewandelt und gar nicht ausgesprochen werden können. So wird aus dem iPod auf einmal ein „Spiegel“ und aus einem guten Kumpel ein „vorzüglicher Kamerad“. Daher können die wichtigen Informationen über die Funktionen und Hintergründe der Zeitreise auch nur dann ausgetauscht werden, wenn niemand zuhören kann, der der Vergangenheit angehört – klasse konstruiert!

Natürlich darf in einem Jugendroman unserer Tage eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Diese finden wir also auch hier. Sebastiano, der Junge, der Anna bereits in der Gegenwart aufgefallen ist, taucht auch in der Vergangenheit auf und gehört zu den Personen, die die Verschwörung der Malapiero-Brüder verhindern wollen. Mir hat gut gefallen, dass die Liebesgeschichte genau richtig dosiert ist und nicht ständig im Vordergrund steht.

Man kann sich auch auf ein spannendes Finale freuen, in dem der eine oder andere Charakter noch sein wahres Gesicht zeigt, und ich verrate sicher nicht zu viel, wenn ich sage, dass Anna in die Gegenwart zurückkommt – denn Teil 2 des Buches ist bereits in Sicht.

Das Fazit: Zeitenzauber ist ein tolles Jugendbuch mit viel Spannung und Humor. Gleichzeitig lässt es sich durch seine unkomplizierte Sprache flüssig lesen. Als großer Zeitreisen-Fan kann ich gar nicht anders als fünf von fünf Leselöwen zu geben! 

Die Bewertung:

Samstag, 21. Januar 2012

Tolle Leserunde mit endlich mal viel Zeit

Ab übernächster Woche wartet bei LovelyBooks eine tolle Leserunde auf mich. Es geht um Richard Dübells Roman "Die Pforten der Ewigkeit", ein Wälzer von 861 Seiten. Kurt hat sich auch schon gefreut:

Richard Dübell
Die Pforten der Ewigkeit
Historischer Roman
Bastei Lübbe
ISBN 9783785724224
19,99 €


Und das erste Mal finde ich, dass die Leserunde so strukturiert ist, dass zum einen jeder dabei sein kann und zum anderen es nicht nur darum geht, ein Buch so schnell es geht auszulesen. Das Buch wird nämlich über einen Zeitraum von mehreren Wochen gemeinsam gelesen (28.1. bis 1.4.). Während der Woche hat man für die Lektüre Zeit, und das Wochenende dient der Diskussion.

Damit meine ich nicht, dass schnelles Lesen in einer Leserunde grundsätzlich schlecht ist, sondern eher, dass die Leserunde dann tatsächlich ihren Zweck erfüllt und zu einer gemeinsamen Runde wird. Und wahrscheinlich ist auch für den Autor so eine viel bessere Teilnahme möglich - denn es ist genug Zeit, um alle Facetten des Romans zu beleuchten. Ich bin auf jeden Fall happy, dabei sein zu können!

Eure

LeseMaus

Donnerstag, 19. Januar 2012

Renzension "Ein Moment fürs Leben" von Cecilia Ahern



Cecilia Ahern
Ein Moment fürs Leben
Gebundenes Buch
444 Seiten
Erscheinungsdatum: 2011
Krüger Verlag
ISBN 9783810501479
16,95 €


  

Der Weg zu mir: Das Buch ist mir in der Bücherei über den Weg gelaufen. Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin gelesen, und so habe ich mir gedacht, dass mir dieses auch gefallen könnte. 

Der erste Satz: „Liebe Lucy Silchester, ich möchte Sie am Montag, dem 30. Mai 2011, zu einem Treffen bitten.“

Das Äußere:  Das Hardcover-Buch ist ganz im Stil der übrigen Bücher von Cecilia Ahern gehalten:  Blauer Grund, darauf ein Motiv und der geschwungene, wie Schreibschrift anmutende Titel. Das Motiv ist in diesem Fall eine Katze, die aus vielen kleinen Blüten besteht. Einen Bezug zum Inhalt gibt es damit auch, denn die Protagonistin besitzt eine Katze. Wer die übrigen Bücher bereits im Regal hat, kann dieses vom Äußeren her gut daneben stellen.

Das Innere: Lucy Silchester, eine junge Frau aus gutem Hause, lebt seit fast drei Jahren allein, denn ihr Freund Blake hat sie verlassen. Mit Blake – einem Abenteuerer - hatte sie eine tolle Zeit, und dieser trauert sie nun hinterher. Am liebsten vor dem Fernseher, wo er mittlerweile regelmäßig in einer eigenen Reisesendung zu sehen ist. Dabei ist sie meistens nicht ganz ehrlich zu sich und anderen, denn im Freundeskreis lautet die offizielle Version, dass Lucy Blake verlassen hat und nicht umgekehrt. In Lucys Leben summieren sich nach und nach viele kleine Lügen, so dass ihr Leben auf den Plan tritt, um endlich einmal Tacheles mit ihr zu reden. Nach einigem Widerstand erklärt sich Lucy bereit, „ihr Leben“ in der Gestalt eines zu Beginn nicht sehr sympathischen Mannes in ihr Leben und ihren Alltag zu lassen, wodurch Lucy mehr als einmal auf humorvolle Art und Weise gezwungen ist, die eine oder andere Verhaltensweise doch einmal zu überdenken und über Alternativen nachzudenken. Ihr Ex-Freund Blake ist nur eine dieser Baustellen, die es für Lucy im Laufe des Buches zu bearbeiten gilt.

Das Wesentliche:  Cecilia Aherns Bücher haben immer einen kleinen Touch Übersinnliches. So ist es auch hier: wie selbstverständlich setzt sich das „Leben“ mit Lucy, unserer Protagonistin, in Verbindung. Diese Vorgehensweise ist Lucy gar nicht unbekannt, denn augenscheinlich ist das auch anderen Personen schon passiert. Der Einstieg ins Buch gelingt wahrscheinlich allen, die mit Cecilia Ahern’s Schreibweise und der von ihr eingebauten Portion Fantasy vertraut sind, leicht.
Lucy ist eine anstrengende Person, die es mir nicht leicht gemacht hat, sie zu mögen. Ihre Verhaltensweisen und Eigenarten sind nicht immer ganz verständlich: sei es ihre Wohnung, in der sie sozusagen über Tische und Bänke klettern muss, weil die Möbel viel zu überdimensioniert sind, sei es ihr Umgang mit ihren Eltern, denen sie nie die Wahrheit sagt. Wieso Lucy die vielen kleinen Schwindeleien eigentlich braucht, mit denen sie sich durchs Leben schlägt, ist mir nicht wirklich klar geworden.
Lucys „Leben“ hingegen ist eine interessante Persönlichkeit und bildet sozusagen ihren Counterpart, der sie immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Dies passiert eher unterschwellig, so dass Lucy gar nicht immer merkt, wie ihr Leben sie auf den richtigen Weg zurück bringt. Den Ablauf der Story hat Ahern toll konstruiert, und es gibt ein paar lustige Wendungen im Buch, mit denen man zu Beginn noch nicht gerechnet hätte.
Natürlich liest sich das Buch – wie eigentlich alles von Cecilia Ahern – leicht und flüssig, jeder Fan ihrer Bücher wird hier auf seine Kosten kommen. Mir persönlich erschien dieses Buch im Vergleich zu den übrigen Romanen allerdings etwas oberflächlicher, daher hat es mich dieses Mal weniger gefesselt.

Die Lieblingspassage:   „Ich hab total die Orientierung verloren.“ Auf einmal spürte ich die Hand meines Lebens auf dem Kopf. „Keine Sorge, Lucy, du wirst den richtigen Weg finden, ich bin ja da, ich helfe dir.“ „Und, hast du eine Karte? Weil ich das nämlich geographisch meine – ich habe mich verfahren.“ Hastig zog er die Hand zurück und schaute sich um. „Oh.“ […] „Lass mich fahren.“ […] Er sah mich erschöpft an, und ich gab auf. „Na gut, Sebastian gehört dir.“ Ich stieg aus und versuchte es mir auf dem Rücksitz einigermaßen bequem zu machen. Und nun saß mein Leben am Steuer. (Seiten 315, 316)
Die Bewertung:

Sonntag, 15. Januar 2012

Rezension bei Amazon - Ja oder Nein?

Heute habe ich mal eine Frage an euch: Wie haltet ihr es mit euren verfassten Rezensionen? Stellt ihr diese auch bei Amazon ein?

Ich frage deshalb, weil ich dies eigentlich schon gerne machen möchte, aber andererseits nicht sicher bin, wie die AGB's von Amazon zu deuten sind. Hier ein Auszug aus § 12:

"Entscheidet sich der Nutzer, auf Amazon.de Inhalte (z.B. Kundenrezensionen) einzustellen, gewährt er Amazon.de eine für die Dauer des zugrunde liegenden Rechts zeitlich und örtlich unbeschränkte und ausschließliche Lizenz zur weiteren Verwendung der Inhalte für jegliche Zwecke online wie offline. Amazon.de wird sich bemühen, den Urheber stets zu benennen (außer wenn er angegeben hat, anonym bleiben zu wollen), behält sich jedoch vor, diese Angabe zu kürzen oder wegzulassen."

Mir ist die "unbeschränke und ausschließliche Lizenz" hier unklar. Im Umkehrschluss würde das doch bedeuten, dass die Renzension nur bei Amazon eingestellt werden darf, nicht mehr in anderen Foren oder auf der eigenen Webseite. Am Ende scheint man nicht mehr Herr seiner eigenen Rezension zu sein.

Wie versteht ihr das?

Eure LeseMaus

Samstag, 14. Januar 2012

Gewonnen!

In letzter Zeit mache ich verstärkt bei Gewinnspielen auf anderen Blogs mit - allerdings immer nur dann, wenn mir das Buch auch gefällt, das es zu gewinnen gibt. Wäre ja sonst auch unsinnig. *kicher*

Und ich hatte tatsächlich vor kurzem zweimal Glück, denn die folgenden Bücher haben dadurch den Weg zu Kurt und mir gefunden:


Boris Pfeiffer
Die Akademie der Abenteuer:
Bibliographisches Institut
ISBN 978-3-411-07104-3
empfohlen ab 10 Jahren

Es ist das erste Buch einer Reihe, zu der ihr mehr findet unter:

www.akademie-der-abenteuer.de

Gewonnen habe ich dieses Buch bei Claudias Bücherregal - vielen lieben Dank dafür!

Das nächste Buch ist von Franziska bei Bücherchaos. Auch ihr vielen Dank für das tolle Gewinnspiel und das Buch, das sogar mit einer Widmung versehen ist.

Jutta Wilke
Coppenrath Verlag
ISBN 978-3-815-75305-7
empfohlen ab 10 Jahren

Von Jutta Wilke habe ich bisher nur Gutes gehört - jetzt freue mich mich darauf, mich davon auch selbst überzeugen zu können.

Hier geht es übrigens zu Juttas Autorenseite: http://jutta-wilke.de - und hier führt sie auch einen Blog, den ich mir direkt mal abonniert habe.


Einen schönen Samstagabend für euch!

Herzliche Grüße

Eure LeseMaus

Mittwoch, 11. Januar 2012

Rezension "Ravinia" von Thilo Corzilius

 
Thilo Corzilius
Ravinia
Taschenbuch
399 Seiten
Erscheinungsdatum: März 2011
Piper Verlag
ISBN 9783492267618
12,95 €

 


Der Weg zu mir: Ich habe das Buch anlässlich einer Testleserunde bei LovelyBooks erhalten. Herzlichen Dank in diesem Zusammenhang an LovelyBooks und den Piper Verlag und auch an Thilo Corzilius, der die Leserunde begleitet hat.

Der erste Satz: "Das Wetter ist ein Verräter."

Das Äußere: Es handelt sich um ein schönes, großformatiges Taschenbuch, das gut in der Hand liegt. Das Cover zeigt eine scherenschnittartige Ansicht einer Stadt mit vielen Türmen, dahinter ist ein mondähnlicher Planet zu sehen. Darüber liegt ein Schatten, der nach der Stadt zu greifen scheint. Das Cover selbst ist matt und der Buchrücken so gearbeitet, dass nach dem ersten Lesen nicht sofort Knicke zu sehen sind. Zu Beginn enthält das Buch zur Orientierung eine Karte von Ravina, dem Ort, um den sich das Buch dreht. Jedes einzelne Kapitel beginnt auf der rechten Seite des Buches mit der schwarz-weiß-Ansicht von Ravinia und ein paar Sätzen als Teaser zum Inhalt. Nach dem Umblättern wird jedes Kapitel wiederum durch ein Zitat eingeleitet. Diese Strukturierung ermöglicht eine gute Orientierung.

Das Innere: Lara McLane erhält zum 16. Geburtstag von ihrem Großvater einen Schlüssel - jedoch ohne einen Hinweis, was sie damit anstellen soll. Als sie den Schlüssel ausprobiert, landet sie in der Victoria Street in Edinburgh - und dabei ist es völlig egal, durch welche Tür sie damit tritt. Kurz darauf trifft sie auf Balthasar Quibbes, einen alten Schlüsselmacher, und seinen wortkargen Mitarbeiter Tom, die der jungen Waise eine Welt zeigen, die nur mit einem ganz speziellen Schlüssel zu erreichen ist: Ravinia. Während Lara nach und nach auf viele verschiedene Gestalten wie Mechaniker, Wahrsager,  Schreiber und Musiker trifft, die in der Lage dazu sind, ihre Begabungen auf besondere Art und Weise zu nutzen, lüftet sich das Geheimnis um ihre Herkunft und den Verbleib ihrer Eltern. Ravinia ist jedoch in großer Gefahr, denn die Anhänger des geheimnisvollen und gefährlichen Roland Winter, der vor Jahren von den besten Magiern des Landes unschädlich gemacht wurde, sinnen darauf, ihren Meister zu befreien. Lara wird dazu gezwungen, bei der Befreiung eine wesentliche Rolle zu spielen - und kurz drauf treibt der mächtige Magier wieder sein Unwesen in der Stadt. Lara und ihre Freunde müssen alles versuchen, um Ravinia aus den Fängen des Bösen zu befreien.

Das Wesentliche: Thilo Corzilius erschafft in seinem Debütroman mit Ravinia eine phantasievolle Welt irgendwo zwischen der unseren und nirgendwo. Er schickt seine Protagonisten auf eine atemberaubende Reise durch ein faszinierendes Land. Mit seiner bildgewaltigen und facettenreichen Sprache zieht er den Leser sofort in seinen Bann. Mein Tipp: beim Lesen immer einen Bleistift zur Hand haben, um die schönsten Textstellen zu markieren. Lediglich die Anzahl der eingeführten Protagonisten ist so groß, dass nicht für die Beschreibung eines jeden ausreichend Zeit bleibt. So bleiben manche Charaktere nahezu verwirrend farblos - hier hätten dem Buch durchaus ein paar mehr Seiten gutgetan, um genug Zeit zu haben, Hintergründe und Charakterzüge angemessen darzustellen. Die Hauptpersonen jedoch lernt man im Laufe des Buches ausreichend gut kennen, um mit ihnen und ihren Erlebnissen mitzufiebern.

Dieser Erstling ist ein gefundenes Fressen für jeden Fantasy-Fan. Wer Bücher über phantasievolle Welten mit abenteuerlichen Figuren liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ich habe mir den Erscheinungstermin von Teil 2, Epicordia, auf jeden Fall schon vorgemerkt.

Die Lieblingspassage: "Die Seele einer Stadt. Sie ist das, was wir atmen, wenn wir uns auf sie einlassen. Sie haucht Edinburgh mit ihrer Urtümlichkeit an, macht Paris zu einem romantischen Flüstern im Frühling und verleiht New York die stählerne Herrschaft über Häuser, die niemals zu wachsen aufhören wollen." (Seite 73)

Die Bewertung:

Kurt, der Leselöwe und mein Bewertungssystem

Einen schönen Abend zusammen,

heute möchte ich euch gerne mein Bewertungssystem zeigen, da ich nun die erste Rezension für mein Blog verfasst habe und noch online stellen will. Vorher ist es jedoch wichtig, dass ich euch Kurt vorstelle, meinen Leselöwen. Er liegt mir schon in den Ohren, seit ich mit dem Blog angefangen habe. Und zwar will er unbedingt mit aufs Bild, wenn neue Bücher angekommen sind. Er ist halt ein Bücherfan. Naaaa guuuut, Kurt, komm einfach das nächste Mal mit auf's Foto.

Das ist er übrigens:

Kurt ist ein echter Leselöwe. Er wohnt schon ein paar Jahre bei mir auf der Couch, und nimmt sich klammheimlich die neuesten Schmöker, noch bevor ich sie überhaupt in die Finger kriege. Meistens liest er auch schneller als ich ;-)

Und da Kurt fast noch ein größerer Bücherfan ist als ich, dachte ich, ich nutze ihn zur Unterstützung, wenn ich Bücher rezensiere. Dementsprechend wird mein Bewertungssystem so aussehen:

Ein ziemlicher Flop, reißt den Leselöwen nicht vom Hocker


Noch eher schwach, aber der Leselöwe schläft wenigstens nicht dabei ein
Schon ganz okay, der Leselöwe ist zufrieden


Ein Augen- oder Ohrenschmaus für den Leselöwen


So muss ein Buch sein. Sehr gut gebrüllt, Löwe!


Gleich teste ich das System direkt bei der ersten Rezension.

Liebe Grüße

Eure LeseMaus

Sonntag, 8. Januar 2012

LovelyBooks Tools: Blog Gadgets

Gerade habe ich etwas Tolles gefunden: die LovelyBooks-Blog-Gadgets. Damit ist es ganz einfach, die aktuelle Lektüre in die Seitenleiste eines Blogs einzubauen. Da hier ja ein paar Blogspot-Nutzer mitlesen, kurz die Beschreibung wie ich es gemacht habe:
  1. In LovelyBooks auf "Profil ändern" klicken
  2. Registerkarte "Tools" aufrufen
  3. Nun das gewünschte Bücherregal mit der Anzahl der anzuzeigenden Bücher auswählen
  4. Den gezeigten Quellcode kopieren
  5. In Blogspot das "Design" eures Blogs aufrufen
  6. Gadget hinzufügen: HTML/Javascript auswählen und den kopierten Quellcode hier einfügen
  7. Das Gadget dahin positionieren, wo es angezeigt werden soll
  8. Fertig!
Das finde ich jetzt richtig klasse. Ich habe schon befürchtet, dass ich mir einen Goodreads-Account anschaffen muss ;-)

Einen schönen Sonntag wünscht

Eure LeseMaus

Samstag, 7. Januar 2012

Meine Kandidaten für die Wälzer-Challenge

Heute morgen habe ich meinen SUB durchforstet, um eine Übersicht darüber zu bekommen, wie viele Bücher ich eigentlich habe, die über 510 Seiten umfassen. Dabei bin ich auf sage und schreibe 20 Bücher mit 13.578 Seiten gekommen. Wenn ich die alle dieses Jahr lesen würde, hätte ich fast die Hälfe meines jährlichen Lesepensums erreicht und wäre dementsprechend ein halbes Jahr damit beschäftigt.

Hier die Übersicht. Ich habe sie direkt mal so geordnet, dass die Bücher, mit denen ich starten werde, vorne stehen:

1. Sabine Thiesler Der Kindersammler 526
2. Phil Rickman Mittwinternacht 605
3. Rita Monaldi Das Mysterium der Zeit 800
4. Richard Dübell Die Pforten der Ewigkeit 861
5. Rebecca Gablé Der dunkle Thron 955
6. Ralf Isau Die Galerie der Lügen 637
7. Marcia Rose Die Mildtätige 509
8. Andrew Taylor Der Schlaf der Toten 570
9. Kate Mosse Die achte Karte 752
10. Kate Mosse Das verlorene Labyrinth 751
11. Bernhard Hennen Die Ordensburg 637
12. Bernhard Hennen Das Fjordland 729
13. Bernhard Hennen Die Albenmark 608
14. Kate Morton Das geheime Spiel 688
15. Andeas Eschbach Der Nobelpreis 555
16. Hans Bemmann Stein und Flöte 818
17. Udo Jürgens Der Mann mit dem Fagott 702
18. Nora Roberts Love Affairs Teil 2 572
19. Nora Roberts Love Affairs Teil 3 568
20. Pete Hamill Für alle Zeit 735

Jetzt während ich die Bücher hier einstelle frage ich mich, wohin eigentlich der Link führen sollte, wenn ihr auf die Buchtitel klickt. Ich habe dann mal ein paar eurer Blogs konsultiert und festgestellt, dass ihr viele unterschiedliche "Ziele" nutzt - da ist natürlich Amazon dabei, mal LovelyBooks, aber auch Bilandia. Der eine oder andere hinterlegt die Buchtitel auch gar nicht.

Für heute habe ich eine "Link-Mischung" aus Amazon und LovelyBooks gemacht. Das eine oder andere Buch ist nämlich gar nicht so recht auf Amazon zu finden, weil es nicht mehr aktuell ist. Da macht es einfach mehr Sinn, wenn ihr bei einem Klick auf den Buchtitel auf die Details bei LovelyBooks gelangt, um da auch die Rezensionen ansehen zu können.

Da ich ja noch am Anfang stehe, würde ich mich über Tipps zur Verlinkung von euch sehr freuen.

Allen, die heute am Lesemarathon bei Bellas Wonderworld bei teilnehmen, wünsche ich einen tollen Tag und viele Leseerfolge! Ihr habt euch ein paar tolle Bücher für heute vorgenommen!


Liebe Grüße

Eure LeseMaus

Mittwoch, 4. Januar 2012

Lesemaus' Augenschmaus: Ein Moment fürs Leben von Cecilia Ahern

Dieses Buch habe ich schon im vergangenen Jahr begonnen, jetzt rutscht es auf die aktuelle Leseliste für dieses Jahr, denn mit "Ravinia" bin ich morgen fertig.Am Wochenende gibt es dann auch meine allererste "offizielle" Rezension hier auf meinem Blog - da freue ich mich schon drauf!

Meine Bücher hole ich mir ganz gerne auch mal aus der Bücherei. Meistens muss ich sie noch nicht einmal vorbestellen, denn sie laufen mir da häufig auch so über den Weg. So auch hier.

Cecilia Ahern
Ein Moment fürs Leben
Krüger Verlag
448 Seiten
ISBN 978-3-810-50147-9
16,95 €