Samstag, 31. März 2012

Seitenzähl-Challenge: Status 2012-01

Und hier der nächste Statusbericht zur Seitenzähl-Challenge von Bella:

Stand März 2012:
  1. Thilo Corzilius: Ravinia (399 Seiten)
  2. Cecilia Ahern: Ein Moment fürs Leben (419 Seiten)
  3. Sabine Thiesler: Der Kindersammler (526 Seiten)
  4. Eva Völler: Zeitenzauber (336 Seiten)
  5. Herman Koch: Sommerhaus mit Swimmingpool (345 Seiten)
  6. Peter Prange: Himmelsdiebe (503 Seiten)
  7. Horst Burger/Achim Köppen: Der Parzival-Code und die Externsteine (168 Seiten)
  8. Mara Laue: Smaradgjungfer (240 Seiten)
  9. Max Landorff: Der Regler (335 Seiten)
  10. Andreas Séché: Namiko und das Flüstern (176 Seiten)
  11. Petra Hammesfahr: Die Schuldlosen (384 Seiten)
  12. Sylvia M. Dölger: Zum Teufel mit Barbie! (193 Seiten)

Macht insgesamt 4.024 gelesene und - wie vorgegeben - auch rezensierte Buchseiten. 20.000 waren mein Ziel. Ich denke, ich bin gut im Plan, wenn ich überlege, dass einige Rezensionen zu im März gelesenen Büchern noch ausstehen.

Freitag, 30. März 2012

Autorenblogs: Sylvia M. Dölger



"Was bringt die Menschen eigentlich dazu, zu bloggen? Warum möchte man der ganzen Welt etwas aus seinem Leben oder über sein Hobby erzählen? Und vor allem: wer macht das eigentlich?"

In der weiten Welt des Internets gibt es viele ganz wunderbare Blogs - nicht zuletzt in der Welt der Bücher. Auf der Seite der Bücherleserinnen und -leser ist es meistens Spaß am eigenen Hobby, den man mit anderen teilen will. Auf der anderen Seite - nämlich auf Seiten der Buchautorin oder des Autors - steht genau der gleiche Wunsch: etwas mit der Öffentlichkeit zu teilen, was zum eigenen Leben gehört.

Wir Blogger kennen uns inzwischen untereinander ganz gut - aber haben wir auch im Blick, dass manche Autoren ebenfalls einen eigenen Blog haben? Ich möchte gerne in Zukunft nach und nach verschiedene Autorenblogs vorstellen, die ich gerne mag und die ich deswegen auch kontinuierlich verfolge. Den Anfang mache ich mit dem Blog von Sylvia M. Dölger, den ihr hier findet.

Von Sylvia habe ich ja kürzlich das E-Book "Zum Teufel mit Barbie!"gelesen. Ihr Blog hat natürlich zunächst ihr Buch zum Thema. Deswegen findet man erst einmal eine, nein zwei Leseproben zum Buch auf der Website, aber auch ein paar Leserstimmen. Wenn die Autorin eine Lesung hatte, berichtet sie auf ihrem Blog darüber. Momentan sind auch ein paar Lesungen im Rahmen des koku-Künstlerfestivals in Rheinhessen angekündigt - schade, dass die Anreise aus dem Ruhrgebiet für mich zu weit ist. Darüber hinaus erzählt Sylvia öfter auch davon, was ihr ihm Alltag so begegnet. Hierbei fordert sie immer auch ihre Leser dazu auf, über das eine oder andere Thema noch einmal nachzudenken.

Sylvia M. Dölger hat außerdem auf ihrem Blog eine ganz besonders schöne Idee umgesetzt: sie stellt Blogs junger Leser vor. Ihr findet diese als separate Blog-Roll links auf ihrer Site. Wer mag und das entsprechende Alter hat, kann sich dazu mit seinem Blog bei Sylvia präsentieren.

Ihr könnt die sympathische Autorin übrigens auch bei Facebook oder auf ihrer Homepage finden.

Ich bin sicher, der eine oder andere wird Sylvias Blog auch mögen und verfolgen wollen - das geht wie üblich über RSS-Feeds oder auch ein E-Mail-Abo.

Viel Spaß!

Eure LeseMaus




P.S.: Wer mehr über Sylvia M. Dölgers Jugendbuch "Zum Teufel mit Barbie!" wissen möchte, kann meine Rezi dazu über einen Klick aufs Bild finden.




Sonntag, 25. März 2012

Rezension zu „Zum Teufel mit Barbie“ von Sylvia M. Dölger

Durch die Gefahr zum eigenen Weg

 
Sylvia M. Dölger
Zum Teufel mit Barbie!

E-Book
160 Seiten
Erscheinungsjahr: 2011
Satzweiss Verlag
3,99 €

 


Der Weg zu mir: „Zum Teufel mit Barbie!“ wurde von der Autorin bei LovelyBooks als Rezensionsexemplar angeboten – ich durfte es glücklicherweise auch lesen und möchte Sylvia M. Dölger an dieser Stelle dafür herzlich danken.

Der erste Satz: „Liebe Mom, lieber Pa, wenn ihr das hier lest, bin ich weit weg.“

Das Äußere:  Auf dem Cover ist die Zeichnung eines Mädchens zu sehen, das so aussieht, als hätte es genug vom Leben. Sie hockt auf dem Boden in einer Ecke und hat den Kopf in den Armen vergraben. Natürlich möchte man nun gerne wissen, warum sie so verzweifelt ist, und fängt direkt an zu lesen.

Das Innere: Sue ist ein selbstbewusstes junges Mädchen, das bereits als Baby von ihren jetzigen Eltern adoptiert wurde. Sues leibliche Mutter stammt aus Thailand und lebt noch heute dort. Ihre Adoptivmutter versucht immer wieder, zwischen beiden einen näheren Kontakt herzustellen, damit Sue sich mit ihrem Wurzeln auseinandersetzen kann, doch Sue ist mit ihrem Leben in Deutschland, ihrer Freundin Vanessa und mit ihren Kontakten im Internet vollauf beschäftigt. Das ändert sich erst, als sie an der Berufsschule keine rechten Freunde findet, aber im Netz Jimmy kennenlernt, mit dem sie chattet. Ob Jimmy mehr für Sue werden kann als eine Internet-Bekanntschaft?

Das Wesentliche:  Sue hat sich ihr Leben mit ihrer Freundin Vanessa, ihrer Ausbildungsstelle und mit ihren Kontakten im Internet eingerichtet. Doch durch die verschiedenen Ausbildungsstellen, die die Freundinnen angetreten sind, haben die beiden weniger Zeit füreinander. Verständlich, dass Sue nach Alternativen sucht, besonders, als Vanessa auch noch einen Freund hat. Jimmy gegenüber ist Sue im Netz recht offen, und Jimmy erscheint als sympathischer Junge, der für Sue und ihre Sorgen sehr viel Verständnis aufbringt. 

Da ist es nur verständlich, dass Sue sich eines Tages auf den Weg macht, um Jimmy auch „in echt“ kennenzulernen. Wie zu erwarten, ist die Begegnung jedoch alles andere als erfreulich, und Jimmy entpuppt sich leider nicht als der nette Junge von nebenan. Hals über Kopf flüchtet Sue und sucht einen Platz zum Untertauchen. Dass sie dabei gerade auf Thailand kommt – das Land, das sie aufgrund ihrer Herkunft eigentlich vehement ablehnt – ist auf den ersten Blick zwar etwas weit hergeholt, passt aber gut in die Handlung hinein. 

Thailand wird von Sylvia Dölger so vielfältig und bunt beschrieben – man merkt der Autorin dabei an, dass sie das Land selbst schon bereist hat. Hier macht Sue – nicht zuletzt aufgrund der totalen Andersartigkeit des Landes – eine Art Wandlung durch. Diese ist sehr gefühlvoll beschrieben und macht Sue noch mir ein großes Stück sympathischer. Die Suche nach Sues Wurzeln, die von ihrer Adoptivmutter ständig vorgeschlagen wurde, passiert hier auf einmal fast von selbst. 

Sue kommt zu Beginn des Buches einerseits als selbstbewusste junge Frau rüber – stellenweise jedoch ist sie noch sehr naiv, gerade im Umgang mit dem Internet. Sie kennt sich mit Facebook, Twitter & Chatrooms aus und stellt dort als manga_girl auch mal ganz ohne Scheu Fotos von ihr selbst in ihren Partyoutfits ein. Dabei achtet sie nicht immer auf die Einstellungen zur Privatsphäre. Dann möchte man sie schon mal packen und wachrütteln. 

Gut gefallen hat mir Sues Freundschaft zu dem Obdachlosen Fritz und seinem Hund Goethe. Hier hat sie ein Plätzchen, an dem sie abseits von allem ganz sie selbst sein kann und sich nicht groß verstellen muss. Fritz war in früheren Jahren selbst schon in Thailand und bringt Sue auf den Geschmack nach diesem faszinierenden Land.

Sylvia Dölgers Schreibstil ist unaufgeregt und flüssig. Zum Teil hätte ich mir längere Sätze bzw. Nebensätze gewünscht, um die Handlung vielfältiger und die Charaktere tiefer erscheinen zu lassen. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass sich die Autorin selbst etwas bremst, um den Roman altersgerecht zu schreiben – ich bin jedoch sicher, dass er mit der gleichen Handlung in einem etwas tiefgängigerem Schreibstil genauso gut bzw. noch besser ankommen würde.

Das Fazit:  Ein interessanter Roman für Jugendliche. Dieses Buch funktioniert, ohne groß den moralischen Zeigefinger zum Thema Internet zu heben. Die verschiedenen Orte an denen die Handlung spielt, bringen eine gute Bewegung in die Handlung.Ich würde den Roman ab einem Lesealter von ca. 14, 15 Jahren empfehlen. Ein Wermutstropfen ist für mich allerdings der etwas sehr sorglose Umgang der Hauptprotagonisten mit Rauchwaren aller Art. 

Die Bewertung: 


Das Buch ist als Serial erschienen, daher könnt ihr entweder die vier einzelnen Teil oder auch die Gesamtausgabe als E-Book bekommen, z. B. bei Amazon. Die Autorin hat zum E-Book einen eigenen Blog erstellt – mehr dazu im nächsten Post.

Neuzugang

Nachdem ich beim letzten Mal völlig vergessen habe, meine Neuzugänge zu fotografieren, will ich euch heute den neuesten Neuzugang zeigen, über den sich Kurt als Thrillerfan besonders freut:


Es ist "Ich bin der Herr deiner Angst" von Stephan M. Rother. Vorablesen war so freundlich mir das Buch zu schicken - mein zweites Buch von Vorablesen, vielen Dank dafür!

Etwas gewundert hat mich, dass das Buch mit einem Erscheinungstermin 2. April bei Amazon drinsteht, aber am Freitag bereits in der Auslage bei der Mayerschen zu sehen war. Aber da steckt man wohl nicht drin.

Hier findet ihr eine Leseprobe. Vielleicht hat ja einer von euch auch beim ARG (Alternate Reality Game) mitgemacht, das es rund um das Buch gab? Auf der Website des Buches steht ein bisschen was dazu. Ich hatte mich noch nicht getraut :-)

Mittwoch, 21. März 2012

Unverhoffte Post von Corinna Bomann

Vor einiger Zeit habe ich bei LovelyBooks bei einer Verlosung mitgemacht, aber leider nicht gewonnen. Es ging um das dieses Jahr erschienene Buch "Clockwork Spiders" von Corina Bomann. Die Verlierer durften aber trotzdem ihre Adresse schicken und sollten eine Überraschung bekommen. Jetzt ist sie da, und ich habe sie gleich fotografiert:

Neben zwei Leseproben zu weiteren Jugendbüchern von Corina Bomann (Die Bruderschaft der Schatten und Das Blut der Ketzer) sind ein Lesezeichen und eine Postkarte zu "Clockwork Spiders" dabei. Außerdem - total klasse - eine Autogrammkarte! Die Leseproben werde ich mir auf jeden Fall durchlesen, bestimmt gefallen sie mir - schließlich ist es Fantasy: Es sind nämlich zwei Bücher aus der Reihe "Sephira - Ritter der Zeit". Hierzu habe ich direkt nach einem Buchtrailer recherchiert, und hier ist er:



Mehr zu Corina Bomann findet man auf ihrer Homepage.

Sonntag, 18. März 2012

Von der Nacht verzaubert - Gewinnspiel für Blogger

Auch der Loewe-Verlag hat eine schöne Aktion ins Leben gerufen. Hier dreht es sich um Amy Plums Roman "Von der Nacht verzaubert":

Amy Plum
Von der Nacht verzaubert

400 Seiten
ISBN 978-3-7855-7042-5
Hardcover
18,95 €

Empfohlen ab: 13 Jahre
Erscheinungstermin: April 2012


Es gibt eine eigene Website zum Roman, die ihr hier findet: www.amyplum.de
Auch eine Leseprobe steht zur Verfügung, nicht zu vergessen der schöne Trailer:

Diesen könnt ihr auf eurem Blog verlinken und noch bis 25. März per Mail an facebook@loewe-verlag.de am Gewinnspiel mitmachen.

Finding Sky - Vorab-Exemplare für Blogger

Über Bellas Wonderworld bin ich auf diese tolle Aktion des dtv Verlags gestoßen. Hier gibt es für Blogger die Möglichkeit, sich für Vorab-Exemplare des Buches "Finding Sky - Die Macht der Seelen" zu bewerben. Unter allen Teilnehmern werden 30 Exemplare verlost. Auf dieser Seite gibt es mehr Details dazu, und mitmachen könnt ihr bis zum 30. März.


Joss Stirling
Finding Sky - die Macht der Seelen

464 Seiten
ISBN 978-3-423-76047-8
Preis: 16,95 €
Hardcover

Empfohlen ab: 14 Jahre
Erscheinungstermin: Mai 2012
    

Mittwoch, 14. März 2012

Rezension "Die Schuldlosen" von Petra Hammesfahr



Die Schuldlosen
Petra Hammesfahr
Wunderlich Verlag
Hardcover
ISBN 978-3-8052-5039-9
19,95 €
445 Seiten 
 




Der Weg zu mir: „Die Schuldlosen“ ist mein erstes Rezensionsexemplar von Vorablesen. Ich habe mich riesig gefreut und danke Vorablesen sowie dem Rowohlt Verlag. Eine Leseprobe hat der Verlag übrigens hier bereit gestellt. 

Der erste Satz: "Es war ein Anblick, den Franziska Welter zeit Ihres Lebens nicht vergessen sollte."
 
Das Äußere: Das Cover zeigt ein Mädchen im roten Sommerkleid, das sich vom Betrachter abwendet. Der Betrachter hat direkt den Eindruck, dass es sich hier um das verstorbene Mädchen handelt, das im Klappentext erwähnt wird. Insofern gibt das Cover direkt einen Eindruck vom Inhalt, ist jedoch nicht zu beklemmend. Schönes Detail: das Hardcover-Buch ist mit einem bequemen Lesebändchen ausgestattet. 

Das Innere:  Janice Heckler wurde tot aufgefunden. Alex Junggeburt, ein Nachbar, wird für den Mord verurteilt und wird nach Jahren der Haft auf Bewährung freigelassen. Er kehrt zurück in den Ort und muss sich dort den Anfeindungen der Bevölkerung aussetzen. Er ist kein einfacher Mensch: in seiner Kindheit und Jugend wurde er von seiner Mutter nahezu wie ein Mädchen aufgezogen, und diese Vergangenheit rächt sich auch nach Jahren noch. Dass sich Alex selbst nicht an seine – damals im Vollrausch ausgeübte – Tat erinnern kann, macht es dabei nicht leichter. Nach und nach werden die damaligen Geschehnisse wie bei einem Puzzle zusammengesetzt.

Das Wesentliche: Grevingen-Garsdorf ist ein kleiner Ort, in dem fast jeder jeden kennt. Franziska Welter und Helene Junggeburt kennen sich seit der gemeinsamen Schulzeit. Später war Franziska bei Helene, der Erbin einer großen Brauerei, im Haushalt als Putzfrau angestellt. Beide Frauen verbindet ein Schicksalsschlag: während Franziskas Tochter Mariechen an einer Vergiftung starb, wurde Helenes Tochter Alexa Opfer einer Gehirnhautentzündung. Helene hat den Tod ihrer Tochter Alexa nie verwunden und zieht ihren Sohn Alex deswegen nun wie ein Mädchen auf, was Franziska mit zunehmender Beunruhigung beobachtet – genau wie der Rest des Dorfes. Natürlich hat der Junge dadurch einen schweren Stand in der Schule und reagiert darauf in vielen Fällen mit Gewalt.

Hier startet die Handlung, die in verschiedenen Rückblenden jeweils ein weiteres Stück aus dem Leben der Dorfbewohner beleuchtet. Nach und nach zeigen sich dem Leser dabei die Abgründe, die hinter der Fassade der anständigen Bürger lauern. Gescheiterte Lebensläufe sind dabei nicht selten anzutreffen.
Bei Petra Hammesfahrs Schreibstil habe ich immer ein bisschen den Eindruck von Nebelschwaden, die über düstere Landstriche ziehen. Ich bewundere die Art, wie sie dadurch in ihren Romanen immer wieder eine Atmosphäre von Beklemmung, Misstrauen und Verhängnis schafft. In diesem Sinne ist auch „Die Schuldlosen“ ein Psychothriller erster Güte. 

Alex Junggeburt ist als Protagonist schwierig zu greifen. Zu Beginn habe ich Mitleid empfunden - danach Abscheu - später ansatzweise Verständnis - nur um danach wieder völlig anders über ihn zu denken. Wie ein Wechselbad durchlebt der Leser ein ständiges Auf und Ab. Man darf sich seiner Schlussfolgerungen nie zu sicher sein. 

Nach der Rückkehr aus dem Gefängnis hat Alex natürlich nur wenige Freunde. Einzig Silvie, Franziska Welters Enkelin, hält zu ihm. Ihr Mann Lothar, in früheren Tagen einer der besten Freunde von Alex, betrachtet dies mit zunehmendem Misstrauen und versucht seine Frau von Alex fern zu halten. Als Alex kurz nach seiner Rückkehr Kontakt zur kleinen Saskia aufnimmt, möchte man das Mädchen am liebsten vor allem Unglück bewahren und ihr zurufen, sie solle nicht so vertrauensselig sein. Denn Saskia ist die Tochter der Frau, auf deren Aussage Alex Verurteilung zurückzuführen war. Hilflos sieht man als Leser dem Geschehen zu, bis sich auch hier eine Wendung ergibt, mit der man zu Beginn nicht gerechnet hätte.

Es ist übrigens gar nicht mal so einfach, diese Rezension so zu verfassen, dass die geschickte Konstruktion der Handlung nicht verraten wird.  Wenn man vor dem Kauf einen Eindruck vom Buch erhalten möchte, liest man deswegen am besten nur die Leseprobe, aber nicht die Erläuterungen auf der Homepage des Verlages, um sich nicht selbst die Spannung zu nehmen. 

Das Fazit: Petra Hammesfahr gelingt es auch mit diesem Roman wieder, ein hervorragendes Sittenbild der Protagonisten – in diesem Fall der Bewohner eines Dorfes – zu zeichnen. Immer wieder wird dabei der Leser auf falsche Fährten geführt. Sobald man sich als Leser eine Meinung über die Protagonisten gebildet hat, wird das Ruder total herumgerissen und man ist gezwungen, seine Sichtweise ständig selbst in Frage zu stellen. Die Geschichte ist hervorragend konstruiert, daher meine klare Leseempfehlung für dieses Buch. Die Handlung hätte nach meinem Geschmack durchaus noch etwas schneller voranschreiten können, daher gibt es von mir vier von fünf Leselöwen.
Die Bewertung: